Die Schweizer Wirtschaft startet mit Rückenwind in die zweite Jahreshälfte. Das KOF-Konjunkturbarometer stieg im Juli auf 103,5 Punkte und liegt damit über seinem langfristigen Mittel. Positiv ist vor allem, dass die Verbesserung nicht nur aus einem einzelnen Bereich kommt.
Dienstleistungen, Bau und Teile des privaten Konsums zeigen mehr Stabilität. Für kleine und mittlere Unternehmen verbessert das die Aussicht auf Nachfrage, ohne alle Risiken zu beseitigen.
- Das KOF-Barometer erreichte im Juli 103,5 Punkte.
- Der Wert lag 1,4 Punkte über dem Juni.
- Die Entwicklung der Industrie bleibt uneinheitlich.
Industrie bleibt der Prüfstein
Die exportorientierte Industrie ist besonders empfindlich gegenüber Wechselkursen, globaler Nachfrage und Handelskonflikten. Deshalb kann ein stärkerer Binnenmarkt schwache Auslandssignale nur teilweise ausgleichen.
Unternehmen investieren dort, wo Produktivität und Energieeffizienz schnell verbessert werden können. Bei größeren Kapazitätsentscheidungen bleibt die Zurückhaltung spürbar.
Vorsichtiger Optimismus
Die Daten sprechen für eine Erholung, nicht für einen Boom. Entscheidend ist, ob Aufträge, Beschäftigung und Investitionen dem Stimmungsanstieg folgen.
Für die Schweiz bleibt die Breite des Aufschwungs wichtiger als ein einzelner Monatswert. Genau hier hat sich das Bild zuletzt verbessert.
IO SYNTHESE
ARTIKELANALYSE AUS DREI QUELLEN
Das KOF-Barometer erreichte im Juli 103,5 Punkte.
OPEN EVIDENCE ↗Der Wert lag 1,4 Punkte über dem Juni.
OPEN EVIDENCE ↗Die Entwicklung der Industrie bleibt uneinheitlich.
✓ QUELLEN UND DOKUMENTE
01 KMU-Portal des Bundes · Konjunktur Sommer 2026 ↗02 KOF ETH Zürich · Konjunkturbarometer ↗Quellen zuletzt geprüft · 22.08.2026, 08:19Dieser Beitrag wurde von der ZEITUNG.IO Redaktion erstellt und geprüft. Bei neuen gesicherten Informationen wird er aktualisiert.