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12:54 · Schweiz und China öffnen den Handel fast vollständig ◆  ZEITUNG.IO · REDAKTIONELL GEPRÜFT
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SCHWEIZHANDEL
Schweiz und China öffnen den Handel fast vollständig

Schweiz und China öffnen den Handel fast vollständig

Bern und Peking haben die Verhandlungen über die Modernisierung ihres Freihandelsabkommens abgeschlossen. Für die Schweiz ist die Zahl 99,8 Prozent entscheidend – so groß soll künftig der Anteil aktueller Exporte sein, der zollfrei nach China gelangen kann.

Das Abkommen von 2014 war aus Schweizer Sicht asymmetrisch: Fast alle chinesischen Importe kamen bereits zollfrei in die Schweiz, während nur ungefähr die Hälfte der Schweizer Exporte denselben Zugang in China hatte. Die neue Fassung soll diese Lücke nahezu schließen.

Für exportorientierte Unternehmen zählt dabei nicht nur der Zollsatz. Planbare Regeln, einfachere Ursprungsnachweise und ein verlässlicher Marktzugang können ebenso wichtig sein, weil sie Kosten und Unsicherheit in Lieferketten reduzieren.

DAS WICHTIGSTE3
  1. Die Verhandlungen wurden am 20. August in Bern für abgeschlossen erklärt.
  2. 99,8 Prozent der heutigen Schweizer Exporte sollen zollfrei nach China gelangen können.
  3. Eine Unterzeichnung wird noch im Jahr 2026 angestrebt.
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SCHWEIZ · HANDEL

Mehr als Zölle

Die Überarbeitung umfasst auch Dienstleistungen, digitalen Handel, Wettbewerb, Investitionszugang sowie wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit. Zusätzlich sollen Bestimmungen zu Umweltfragen und Arbeitsrechten erweitert werden.

Damit versucht die Schweiz, klassische Handelsliberalisierung mit Regeln zu verbinden, die in neueren Abkommen zunehmend Standard werden. Wie belastbar diese Kapitel sind, wird sich erst in der praktischen Anwendung zeigen.

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SCHWEIZ · HANDEL

Diversifizierung als Strategie

China ist nach EU und USA der drittwichtigste Handelspartner der Schweiz. Gerade in einem Umfeld politischer und handelspolitischer Unsicherheit ist breiterer Zugang zu mehreren großen Märkten ein strategischer Vorteil.

Das Abkommen ist allerdings noch nicht in Kraft. Nach der rechtlichen Bereinigung folgen Unterzeichnung und innerstaatliche Genehmigungsverfahren. Für Unternehmen ist die Botschaft dennoch klar: Bern will wirtschaftliche Optionen erweitern, nicht verengen.

SCHWEIZ / ZEITUNG.IO Bern und Peking haben die Verhandlungen über die Modernisierung ihres Freihandelsabkommens abgeschlossen. Für die Schweiz ist die Zahl 99,8 Prozent entscheidend – so groß soll künftig der Anteil aktueller Exporte sein, der zollfrei nach China gelangen kann. BILDNACHWEIS Bildrechte
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ARTIKELANALYSE AUS DREI QUELLEN

01SECO · Abschluss der Verhandlungen

Die Verhandlungen wurden am 20. August in Bern für abgeschlossen erklärt.

OPEN EVIDENCE ↗
02SECO · Freihandelsabkommen Schweiz–China

99,8 Prozent der heutigen Schweizer Exporte sollen zollfrei nach China gelangen können.

OPEN EVIDENCE ↗
03SECO · English press release

Eine Unterzeichnung wird noch im Jahr 2026 angestrebt.

OPEN EVIDENCE ↗
REDAKTIONELLE EINORDNUNG

Bern und Peking haben die Verhandlungen über die Modernisierung ihres Freihandelsabkommens abgeschlossen. Für die Schweiz ist die Zahl 99,8 Prozent entscheidend – so groß soll künftig der Anteil aktueller Exporte sein, der zollfrei nach China gelangen kann.

KI-gestützter Vergleich · redaktionell geprüft3 UNABHÄNGIGE QUELLEN

✓ QUELLEN UND DOKUMENTE

01 SECO · Abschluss der Verhandlungen ↗02 SECO · Freihandelsabkommen Schweiz–China ↗03 SECO · English press release ↗Quellen zuletzt geprüft · 22.08.2026, 12:54
TRANSPARENZ

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