Der Oscar‑Preisträger Mike van Diem drehte den Film Our Girls (OT: Voor de Meisjes) als niederländisch‑österreichisch‑belgische Koproduktion in Tirol und weiteren österreichischen Schauplätzen; die Produktion feierte 2025 Festivalpremiere und erhielt mehrere Golden Calf‑Auszeichnungen.
Bei laufendem Betrieb schlugen zwei Männer eine Vitrine ein und entwendeten eine historische Van Cleef-&-Arpels‑Halskette. Eine Zeugin kritisiert gegenüber Die Presse die Sicherheitsvorkehrungen des MAK; Polizei und Museum sprechen von enger Koordination der weiteren Schritte.
Víkingur Ólafsson spielte am 29. August 2026 als Solist mit dem Royal Concertgebouw Orchestra in Grafenegg; die Kritik lobte vor allem das Adagio und barocke Zugaben, die in einer Besprechung als „Doktor Doolittle“-Moment bezeichnet wurden.
Eine Kolumne von Tobias Müller auf derStandard.at beschreibt die Rückkehr wilder Waldheidelbeeren – lokal »Schwarzbeeren« genannt – und ihre Verwendung in einem traditionellen Süßspeisenrezept.
Ein laufendes FWF‑Projekt erschließt erstmals umfassend Erich Frieds BBC‑Sendungen "Intimus" für DDR‑Hörer: Tausende Typoskripte, Audioaufnahmen und kommentierte Editionen sollen die Rolle des Exilautors in der kulturellen Kollision des Kalten Krieges neu vermessen.
Das Haydneum Eszterháza Festival eröffnete am 28. August 2026 mit einer konzertanten Aufführung von Joseph Haydns Opera buffa Orlando paladino in der Apollósälen von Esterháza. Veranstalter und Ensemble bestätigen die Produktion; eine Besprechung erschien in Die Presse.
Ein Gastkommentar in der Tageszeitung wirft die Frage auf, wie junge wie etablierte Autorinnen und Autoren wirtschaftlich überleben sollen. Politik, Verlage und Stiftungswesen stehen zugleich in der Verantwortung.
Die Ausstellung „OTTO MUEHL. Kunst am Abgrund“ im Wiener Aktionismus Museum sorgt für Kritik: Ein Poster-Motiv zeigt ein Werk, das laut Recherchen eines Mediums eine abgebildete Person ohne nachweisliche Einwilligung zeigt. Museum und Galerie geben unterschiedliche Aussagen.
Caroline Wahls neuer Roman „1999 Meter über dem Meer“ ist am 28. August 2026 bei Rowohlt erschienen. Verlags- und Mediendaten zeigen breites Interesse, während konkrete Verkaufszahlen und langfristige Resonanz noch offen sind.
Drei kulturelle Highlights für den Samstag: eine neue Netflix-Thrillerserie mit Starbesetzung, eine australische Drama‑Premiere auf Paramount+ und die Übertragung der Bregenzer Festspiele auf 3sat.
DerStandard veröffentlichte ein Zehn-Fragen-Quiz, das aus der Einzel-Qualifikation von QuizAustria 2025 stammt. Die Veröffentlichung wirft Fragen zu Urheberrecht, Nutzbarkeit von Online‑Formaten und zur Rolle von Medien im wachsenden Österreichischen Quizbetrieb auf.
Europol warnt vor einer neuen Risikodynamik: Museen in Europa sehen häufiger gewaltsame, konfrontative Diebstähle statt diskreter Meisterdiebstähle. Jüngste Fälle in Spanien und Wien illustrieren die Entwicklung.
Moritz Schmid, als „Pilzfluencer“ bekannt, hat bei Dorling Kindersley ein umfangreiches Kochbuch über Pilze veröffentlicht. Die Presse veröffentlichte Ende August einen Rezeptauszug; das Buch verbindet vegetarische Küche mit Naturschutzthemen.
Am 27. August wurde in einem nicht genannten Museum in der Wiener Innenstadt eine Vitrine eingeschlagen und ein Ausstellungsstück entwendet. Polizei und Kulturgutfahndung ermitteln, der Tatort wurde bislang nicht offiziell benannt.
Der mutmaßliche Diebstahl des Tesoro de Villena erschüttert Spaniens Kulturerbe: Der bedeutende Fund der Bronzezeit wurde in der Nacht zum 27. August aus dem Museo de Villena entwendet. Ermittler der Guardia Civil haben die Untersuchung übernommen.
Die weltberühmte japanische Avantgarde-Künstlerin Yayoi Kusama ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Ihr Museum in Tokio bestätigte den Tod und kündigte an, geplante Ausstellungen vorerst fortzusetzen.
Der britische Schauspieler und Musical-Star Tim Curry ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Erste Meldungen berufen sich auf die Bestätigung seiner langjährigen Managerin; Angaben zum Zeitpunkt und zur Todesursache sind widersprüchlich oder bisher nicht veröffentlicht.
Ein neues immersives Kunstprojekt bringt Licht- und Medienkunst in das historische Badehaus der Beelitzer Heilstätten. Veranstalter und künstlerisches Team sind mittlerweile öffentlich benannt — Fragen zu Finanzierung und genauer Öffnung bleiben offen.
Die Country-Ikone Dolly Parton ist am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren gestorben. Die Familie und ihr Sprecher machten eine kurze Krankheitsperiode und ihren Tod im Vanderbilt‑Ingram Cancer Center in Nashville bekannt.
Paramount arbeitet laut Berichten an einer Fortsetzung der 2003 erschienenen Komödie „Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?“; Kate Hudson ist als Produzentin genannt, eine Rückkehr von Matthew McConaughey wird angestrebt, das Projekt befindet sich aber in einer sehr frühen Entwicklungsphase.
Die Country-Ikone Dolly Parton ist am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren gestorben. Ihr Umfeld spricht von einer kurzen Krebserkrankung; nähere Details wurden bislang nicht veröffentlicht.
Das Lausitz Festival beginnt am 25. August 2026 in Görlitz und dauert bis zum 13. September. Das Programm versammelt Musik, Theater, Gespräche und Ausstellungen an Spielorten in Brandenburg und Sachsen.
Nach Angaben von Regierung, FFA und Branchenmedien sind die für 2026 vorgesehenen 250 Millionen Euro der wirtschaftlichen Filmförderung durch ein außergewöhnlich hohes Antragsaufkommen bereits weitgehend gebunden. Der daraus resultierende faktische Antragsstopp trifft Produzenten mit unmittelbar bevorstehenden Drehs und löst Forderungen nach politischen Entscheidungen aus.
Die wirtschaftliche Bundesfilmförderung ist für 2026 ausgeschöpft. Die Regierung sieht darin einen Erfolg des Standorts, Produzenten sehen zugleich ein Planungsproblem. Beide Perspektiven können gleichzeitig stimmen.
Internationale Künstlerinnen und Künstler prägen das Festival in Saalfelden. Der Ort zeigt, wie stark Kulturereignisse auch abseits großer Metropolen europäische Strahlkraft entwickeln können.
Die Ruhrtriennale eröffnet ihre neue Saison und bespielt erneut Hallen, Maschinenräume und ehemalige Industrieorte. Das Festival bleibt damit ein Gegenmodell zur klassischen Theaterarchitektur.
Die 80. Bregenzer Festspiele steuern auf rund 273.000 Besucher zu. Gleichzeitig werden die Folgen gekürzter öffentlicher Förderung bereits konkret: 2027 soll es kein Schauspiel geben. Erfolg an der Kasse schützt Kultur nicht automatisch vor strukturellem Sparzwang.
Seit Juli erhebt Edinburgh auf viele Übernachtungen eine Besucherabgabe von fünf Prozent. Nun fordern die großen Festivals einen größeren Anteil der Einnahmen. Dahinter steht eine Grundfrage vieler Kulturstädte: Wer finanziert den Erfolg, wenn Erfolg selbst Infrastruktur kostet?
Ein ehemaliges Militärmuseum in Durham wird als neues Zentrum für zeitgenössische Kunst wiedereröffnet. Werke von Tracey Emin, Steve McQueen und Olafur Eliasson markieren den Anspruch: kulturelle Infrastruktur soll nicht nur in London wachsen.
Im Magdeburger Dom wird die Grabstätte Kaiser Ottos des Großen neu gestaltet. Der Eingriff zeigt, wie historische Orte zwischen Forschung, Denkmalpflege und öffentlicher Erzählung neu gelesen werden.
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